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Übersehen Sie nicht die „Leistungs-Hub“ im Motorraum! Der umfassende Leitfaden zur Wartung von Mehrkeilriemen

2026-03-10 11:27:32
Übersehen Sie nicht die „Leistungs-Hub“ im Motorraum! Der umfassende Leitfaden zur Wartung von Mehrkeilriemen

Wenn ein Laie die Motorhaube öffnet, können viele Autofahrer auf den ersten Blick nur den Ölpeilstab und den Kühlflüssigkeitsbehälter erkennen – aber nicht den unauffälligen Riemen: den mehrfach genuteten Riemen, der manchmal auch als Zubehörriemen oder Schlangenriemen bezeichnet wird. Dieser scheinbar fragile Riemen ist der Antriebsriemen des Motors und unterstützt leise, aber entscheidend das reibungslose Funktionieren der zentralen Fahrzeugsysteme für Stromversorgung, Kühlung, Lenkung und Klimaanlage. Bei einem Defekt droht nicht nur ein plötzlicher Ausfall des Fahrzeugs unterwegs, sondern möglicherweise auch teure Motorenreparaturen im dreistelligen bis vierstelligen Euro-Bereich. Heute beleuchten wir die wichtigsten Aspekte des mehrfach genuteten Riemens – seine Funktionsweise und Selbstkontrollen sowie die Fallstricke beim Austausch – und unterstützen Sie dabei, Ihr Fahrzeug stets sicher unter Kontrolle zu halten.

 

I. Der mehrfach genutete Riemen verstehen: Der unaufgeklärte Held im Motorraum

Der Keilrippenriemen erhält seinen Namen aufgrund der zahlreichen längsverlaufenden Rippen mit keilförmigem Querschnitt an seiner Innenseite. Diese Rippen greifen exakt in die Nuten der Riemenscheibe ein, wodurch die Kontaktfläche und die Reibung erheblich vergrößert werden. Durch dieses Design wird das Problem des Rutschens zwischen den Antriebselementen vermieden; zudem ist dieser Riemen im Vergleich zu herkömmlichen Keilriemen effizienter und stabiler. Sein äußeres Erscheinungsbild wirkt sehr einfach, doch tatsächlich handelt es sich um ein komplexes Design mit drei wesentlichen Schichten, die jeweils unterschiedliche Funktionen erfüllen, um einen stabilen Antrieb zu gewährleisten:

Zugkordel: Übernimmt die laterale Zugbelastung und erfordert daher hohe Zugfestigkeit sowie dimensionsstabile Eigenschaften; sie bildet das tragende Gerüst des Riemens;

Gewebeschicht: Umhüllt die Zugkordel, bietet seitlichen Halt und verringert den Reibungsverlust durch die Spannrolle;

Untere Gummischicht: Nimmt die Reibungskraft und den seitlichen Druck auf; muss daher Druckbeständigkeit, Verschleißfestigkeit, Ölfestigkeit sowie schalldämmende Eigenschaften aufweisen.

Der Keilrippenriemen als Hauptbestandteil des gesamten Motorzubehörsystems hat die zentrale Aufgabe der Leistungsverteilung. Während des Motorbetriebs wird der Keilrippenriemen von der Kurbelwellenscheibe angetrieben und bewegt dabei kraftvoll vier Komponenten, die keinesfalls vernachlässigt werden dürfen:

  • Generator: Lädt die Batterie wieder auf und versorgt sämtliche elektrischen Systeme des Fahrzeugs (Scheinwerfer, Armaturenbrettbedienelemente, Zündung). Bei einem Ausfall ist die Batterie bald erschöpft, und der Motor geht aus;
  • Wasserpumpe: Zirkuliert Kühlflüssigkeit, um die Temperatur im Motor zu regulieren und eine Überhitzung sowie einen Zylinderkopfverschluss zu vermeiden;
  • Klimakompressor: Sorgt für eine angenehme Innentemperatur im Fahrzeuginnenraum. Im Sommer ist er unverzichtbar, andernfalls verwandelt sich der Innenraum in eine Sauna;
  • Servolenkungspumpe (mechanische Systeme): Verringert den Lenkaufwand. Bei Ausfall wird das Lenkrad sofort schwer, was bei hoher Geschwindigkeit äußerst gefährlich ist.

Der Keilrippenriemen ist gewissermaßen der Hauptschalter des Motors. Sein zuverlässiger Betrieb bildet die Grundlage für den Schutz eines sicheren Fahrzeugbetriebs.

 

II. Die ‚Lebensdauer-Grenze‘ von Keilrippenriemen: Wann sollten sie ausgetauscht werden?

Keilrippenriemen bestehen überwiegend aus Gummi und sind langfristigen hohen Temperaturen im Motorraum, Ölverschmutzung sowie Reibung ausgesetzt. Dies führt zu einer fortschreitenden Alterung und Verschlechterung – ähnlich wie bei einem älteren Haushaltsgummiband, das mit der Zeit spröde wird und bricht. Was die meisten Autofahrer nicht verstehen, ist die Tatsache, dass sie den Riemen erst dann austauschen, wenn er bereits gerissen ist, ohne zu wissen, dass die Reparatur nach einem Bruch deutlich teurer ist als eine proaktive Wartung des mehrrippigen Riemens.

Basierend auf gängigen Fahrzeughandbüchern, automobilindustriellen Testdaten und geltenden nationalen Normen lässt sich der Austauschzyklus des Keilrippenriemens durch die sogenannte ‚Doppelstandard-Regel (erstes Kriterium zählt)‘ wie folgt zusammenfassen:

  • Grundintervall: 80.000 bis 100.000 Kilometer oder 4 bis 5 Jahre – je nachdem, was zuerst eintritt; danach ist unverzüglicher Austausch erforderlich.
  • Außergewöhnliche Bedingungen: Wird das Fahrzeug regelmäßig unter heißen, staubigen oder öligem Betrieb oder bei schweren Lasten eingesetzt, kommt es zu einer beschleunigten Abnutzung. Die Inspektion und der Austausch werden bereits nach 32.000 Kilometern (20.000 Meilen) oder einem Jahr früher empfohlen.
  • Empfehlung gemäß nationaler Norm: Gemäß den technischen Anforderungen für den sicheren Betrieb von Kraftfahrzeugen (GB 7258-2017) stellen veralterte oder beschädigte Motorriemen einen Mangel im sicherheitstechnischen Prüfverfahren dar, wodurch das Fahrzeug für die jährliche technische Hauptuntersuchung nicht zugelassen wird. Der Austausch darf daher nicht aufgeschoben werden.

Am wichtigsten ist, dass der Mehrrippenriemen (äußerer Riemen) und der Zahnriemen (innerer Riemen) nicht verwechselt werden: Viele Fahrzeughalter halten beide Riemen fälschlicherweise für identisch.

Mehrnutriemen (äußerer Riemen): Wenn der Motorraum geöffnet wird, ist dieser Riemen sichtbar, der gerillt und ziemlich breit (ca. 5 cm) ist. Sein Austausch ist einfach und kostet in der Regel etwa 500–1000 Yuan;

Steuerriemen (innerer Riemen): Dieser befindet sich im Inneren des Motorgehäuses und koordiniert die Zusammenarbeit von Kurbelwelle und Nockenwelle. Zum Austausch ist eine Demontage des Motors erforderlich, was Kosten zwischen 1500 und 3000 Yuan verursacht. Ein Versagen ist deutlich schwerwiegender und kann zur Verbiegung der Kolben führen, was eine komplette Motorenüberholung erforderlich macht.

 

III. 3-Minuten-Selbstcheck-Leitfaden: Erkennen Sie Warnsignale für einen Ausfall des Mehrnutriemens zu Hause

Neben den geplanten Austauschmaßnahmen bietet der reguläre Fahrzeugbetrieb uns die Möglichkeit, Anomalien des Keilrippenriemens mithilfe einfacher Selbstkontrollen zu erkennen und so einen Ausfall unterwegs zu vermeiden. Diese drei Verfahren erfordern keinerlei spezielle Ausrüstung und sind für Laien leicht zu erlernen. Denken Sie stets daran, den Motor bei kaltem Zustand (nach einer Abkühlphase von mehr als zwei Stunden) zu überprüfen – andernfalls besteht Verbrennungsgefahr:

  • Augen: Auf Risse, ausgefranste Kanten und Abblättern achten

Motorhaube öffnen und den Keilrippenriemen (den auffälligsten breiten Riemen) lokalisieren. Den Zustand seiner Oberfläche prüfen:

Normaler Zustand: Glatter, gleichmäßiger Belag in unterschiedlicher Farbe (schwarz oder dunkelgrau), ohne Beschädigungen, Risse oder Abblättern.

Warnhinweise sind Querrisse, ausgefranste Kanten, Abblättern des Gummis oder eine Aufhellung sowie spröde Beschaffenheit, die auf eine fortschreitende Alterung hinweisen und unverzüglichen Austausch erfordern.

  • Fingerdruck: Spannung messen

Drücken Sie sanft (ohne Kraftaufwand) in die Mitte des Riemens und notieren Sie die Durchbiegung:

Normaler Zustand: Drückt sich bei Betätigung schnell ein und federt beim Loslassen um 0,5–1 cm zurück – dies deutet auf die richtige Spannung hin;

Abnormer Zustand: Drückt sich um mehr als 1,5 cm ein, was zu übermäßigem Spiel führt und Rutschen verursacht, wodurch quietschende Geräusche entstehen; oder es erfolgt praktisch keine Einrückung, was auf eine übermäßige Spannung hindeutet und den Verschleiß des Lagers beschleunigt – im Extremfall kann die Spannrolle beschädigt werden.

  • Akustischer Test: Überprüfung von Anomalien im Antriebsstrang

Überwachen Sie Geräusche im Motorraum während des normalen Fahrens. Die folgenden Szenarien deuten wahrscheinlich auf Probleme mit dem Mehrfach-Keilriemen hin:

① Beim Kaltstart ist ein quietschendes, kratzendes Geräusch für 3–5 Sekunden zu hören und verstummt danach;

② Verstärktes Geräusch bei Beschleunigung oder bei eingeschalteter Klimaanlage, das verschwindet, sobald die Klimaanlage ausgeschaltet wird;

③ Ein Klackgeräusch während der Fahrt in Verbindung mit geringfügiger Leistungsverzögerung.

IV. Leitfaden zu häufigen Fallen bei der Ersetzung des Mehrfach-Keilriemens: Vier verbreitete Missverständnisse, die Sie vermeiden sollten

Mehrere Fahrer begehen bei dem Austausch von Keilrippenriemen einige Fehler, die scheinbar Zeit und Kosten sparen, letztlich jedoch Sicherheitsrisiken verursachen oder zu häufigen Reparaturen führen. Auf der Grundlage der Erfahrungen aus der Kfz-Reparaturbranche sowie der in der Praxis von Fahrzeughaltern gemachten Fehler nennen wir Ihnen die vier häufigsten Fehlvorstellungen, die Ihnen helfen, Geld zu sparen und Probleme zu vermeiden:

Fehlvorstellung 1: #1 Austausch des Riemens, aber nicht der Spannrolle und der Umlenkrolle.

Die Spannrolle und die Umlenkrolle sind äußerst kritische Komponenten, die den mehrrippigen Keilriemen fixieren und bewegen. Ihre Lebensdauer entspricht in der Regel der des Riemens selbst. Die meisten Autofahrer ersetzen diese beiden Teile nicht, sondern wechseln lediglich den Riemen, um Kosten zu sparen. Der Verschleiß der alten Komponenten beschädigt jedoch den neuen Riemen unmittelbar, sodass dieser innerhalb von weniger als 10.000 Kilometern reißt. Fachmann-Warnung: Der mehrrippige Keilriemen muss ersetzt werden; gleichzeitig empfiehlt es sich, Spannrolle und Umlenkrolle zu prüfen. Sollten Anzeichen von Verschleiß oder andere auffällige Geräusche vorliegen, ist es ratsam, beide Komponenten gemeinsam auszutauschen. Dies kann zwar zusätzliche Kosten von 30–50 Pfund verursachen, vermeidet aber spätere Reparaturen.

Missverständnis 2: Dies ist die Vorstellung, Originalausrüstung (OE) sei aufgrund der höheren Kosten automatisch von besserer Qualität.

Genehmigte Vertragshändler empfehlen in der Regel sogenannte OEM-spezifische Keilrippenriemen, die doppelt so teuer sind wie gängigere Marken und – laut ihrer Aussage – ausschließlich für Originalteile geeignet sind. Tatsächlich weist die Technologie der Keilrippenriemen jedoch ein hohes Reifegrad auf. Die Qualität wird von jeder Marke garantiert, die solide ist und die Anforderungen des Fahrzeugs erfüllt. Zu den führenden Marken mit hoher Qualität zählen Gates, Bando, Mitsuboshi, Dayco und A-Dong. Diese Marken ermöglichen es zahlreichen Herstellern, Originalausrüstungsriemen anzubieten, die ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten.

Missverständnis 3: Fahren in der Garage mit einem defekten Riemen.

Wenn einige Autofahrer bemerken, dass der Keilrippenriemen beschädigt ist, rechtfertigen einige von ihnen dies damit, dass die Werkstatt nicht weit entfernt sei, und glauben, es bis dorthin schaffen zu können – doch das ist lebensgefährlich! Die Servolenkung und die Bremskraftverstärkung können aufgrund eines defekten Mehrrippenriemens ausfallen; dies kann zu einer raschen Überhitzung des Motors und dessen Festfressen führen. Dies stellt insbesondere auf Autobahnen ein ernstes Unfallrisiko dar. Richtige Vorgehensweise: So schnell wie möglich die Warnblinkanlage einschalten, am rechten Fahrbahnrand anhalten, den Motor abstellen und Ihre Versicherung oder eine Werkstatt kontaktieren. Warten Sie, bis ein Abschleppwagen eintrifft – versuchen Sie keinesfalls, weiterzufahren.

Missverständnis 4: Elektrofahrzeuge benötigen keinen Ersatz für Mehrrippenriemen.

Eines der Missverständnisse unter Nutzern von Elektrofahrzeugen ist die Annahme, dass der Keilrippenriemen nicht ausgetauscht werden muss, da in Elektrofahrzeugen kein Verbrennungsmotor verbaut ist. Dies ist falsch. Komponenten von Elektrofahrzeugen wie der Klimakompressor oder die Kühlmittelpumpe werden nach wie vor über Hilfsriemen (Keilrippenriemen) angetrieben, und ihr Austausch unterscheidet sich nicht von dem bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor (80.000–100.000 Kilometer oder 4–5 Jahre). Ein verspäteter oder unterlassener Austausch kann zu Ausfällen des Klimaanlagensystems oder des Batteriekühlsystems führen und im Reparaturprozess nahezu vergleichbare Kosten verursachen.

V. Empfohlene Auswahl- und Austauschkanäle: Wählen Sie bewusst, um die Hälfte der Kosten einzusparen

Die Auswirkungen von Auswahl und Austausch des Keilrippenriemens auf Leistung und Kosten sind unmittelbar spürbar. Die folgende gut durchdachte Orientierungshilfe unterstützt Sie dabei, fundierte Entscheidungen zu treffen und Fallstricke zu vermeiden – stets abgestimmt auf die individuellen Anforderungen des Fahrzeughalters:

Auswahl-Empfehlungen

① Zunächst die Markenqualität prüfen: Gates, Bandando, San-Star, Daihatsu, McGrady und andere genießen einen guten Ruf und sind sehr gut geeignet;

② Fahrzeugkompatibilität überprüfen: Geben Sie beim Kauf unbedingt Baujahr und Modell an – dies stellt sicher, dass Sie die richtigen Spezifikationen wählen (die Bezeichnung von Keilriemen ergibt sich aus der Anzahl der Keile, dem Querschnitt und der Länge); zudem ist es wichtig, dass der Ersatzriemen exakt mit dem Original übereinstimmt.

③ Minderwertige Teile vermeiden: Niedrigwertige Keilriemen weisen eine ungleichmäßige Dicke und minderwertigen Gummi auf; daher erfolgen Verschleiß und Alterung schneller. Obwohl sie kurzfristig kostengünstiger erscheinen, erweisen sie sich langfristig als teuer.

2. Der Vergleich der Ersatzkanäle wird durchgeführt.

Autorisierte Vertragswerkstätten: teuerste Option (Außenriemen: 800–1500), werden vorwiegend von Fahrzeughaltern genutzt, die sich mit Autos nicht gut auskennen, sowie von Kunden, die bereit sind, für Komfort und garantierte Qualität mehr auszugeben;

Gute Werkstätten: Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis (Außenriemen: 500–1000), guter technischer Service, die Auswahl der meisten Fahrzeughalter;

Straßenrandwerkstätten: Niedrigster Preis (300–500 RMB für Außenriemen), jedoch möglicherweise verbunden mit einer geringeren technischen Qualität der Teile – daher nicht empfehlenswert.

Zusammenfassung: Kleiner Riemen, große Sicherheit

Der Keilrippenriemen mag wie ein winziges Detail im Motorraum erscheinen, erfüllt jedoch eine äußerst wichtige Funktion: die sichere Fahrzeugbetriebsführung. Seine Wartung ist kostengünstig; unterbleibt sie jedoch, kann dies zu einem kompletten Motoraustausch, einer Panne auf der Straße oder sogar zu Unfällen führen. Es ist wichtig, den Ölfilter alle 80.000–100.000 Kilometer oder alle 4–5 Jahre zu wechseln, regelmäßig innerhalb von drei Minuten eine Selbstkontrolle durchzuführen und vier häufige Fehler beim Ölfilterwechsel zu vermeiden – deshalb sollten diese drei zentralen Punkte stets beachtet werden. So bleibt der sichere Betrieb gewährleistet und Ihre Sicherheit im Straßenverkehr ist gesichert.

Auf jeden Fall ist dies die stressärmste und kostengünstigste Alternative im Vergleich zu den Unannehmlichkeiten einer Panne am Straßenrand und teuren Reparaturen. Möglicherweise möchten Sie Ihr Fahrzeug bei der nächsten Wartung sorgfältig überprüfen lassen, falls Sie unsicher sind, wann Ihr Fahrzeug tatsächlich ausgetauscht werden muss.